

Ja, wir zu unserem Teil, haben es uns sehr bequem gemacht!
Überzogener Konsum, unnötiger Luxus und anmaßende Dekadenz sind unsere Markenzeichen als Gesellschaft und Kultur.
Da muss der Einzelne schon weit gehen,
um aus all dem herauszukommen und Abstand zu nehmen.
Jesus war wie viel andere gebildete ein Reisender.
Reisen bildet.
Und Er ist weit gereist.
Doch beginnt die kleinste Reise schon immer beim sich selbst Aufraffen.
Und kaum draußen, werden unsere Sinne geweckt.
Deshalb einfach wieder öfter und regelmäßiger auf und raus.
Den Kopf frei kriegen, was anderes sehen.
Wahrnehmen, sehen, hören, riechen und spüren was los ist.
Anteilnehmen und Kontaktaufnehmen,
um die Gegenwart und Zukunft nicht einfach durchrauschen zu lassen.
Und es tut gut, in Bewegung zu kommen und zu sein.
Der Kopf bekommt Durchblutung und Sauerstoff und vieles,
was an Blockaden angelegt worden ist,
löst sich, wenn nicht von selbst, dann zumeist einfacher.
Wichtig ist, was geschafft zu haben,
wieder ein Stück Weg bewältigt zu haben!

Wer öfters unterwegs ist, trifft auch auf Gleichgesinnte.
So nehmen auch die Möglichkeiten zu,
gemeinsam die dickeren Brocken anzugehen.
Aus "sich bewegen" wird eine Bewegung!
Geht wieder mehr zu Fuß!
Wir kommen nicht drumherum,
unsere nächste Umgebung wieder zu begehen
und unsere Regionen zu Bewandern.
Auch deutschland- und europaweit sollten wir unsere Heimat begehen.
Die unsinnige Mode,
unbedingt so weit weg wie möglich ins Ausland zu reisen,
war keine gute Idee.
Solange die eigenen Gefilde nicht bereist worden sind,
und mehr als genug Erfahrungen gemacht sind,
um die ferne Welt auch mit Sinn und Zweck zu bereisen
und damit auch etwas für die jeweilige Region und die Welt zu bewirken.
In Krisenzeiten sollte erstmal jede/r wissen,
wie er auch mit kleinem Gepäck zu Fuß von A - nach B kommt.
Es sollte bekannt sein, wo Wasser zu finden ist,
und wo das zu finden ist,
was für den weiteren Weg weiterhelfen kann.
Wer hilft und wer mitmacht.
Wer mit Fahrzeugen zu schnell unterwegs ist bekommt das meiste garnicht mit.
Für die Meisten ist es sowieso ein Verstecken vor der Welt,
der Wirklichkeit die ausgeschlossen wird.
In geschlossenen kleinen Räumen
wird scheinbare Autarkie suggeriert und vorgegaukelt.
Dabei ist niemand so abhängig von anderen wie ein Autofahrer.
Zu Fuß, per Pedes sind wir uns selbst und der Umwelt viel näher.
Sobald sich die Aufgaben stellen und das tun sie,
tut jede/r das, was er kann,
ganz einfach.
Dann verfliegt auch der Schrecken und der Bammel.
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Portal Maritim ist eine Plattform, die Wissen über Wassersport, Wasserwirtschaft, Schifffahrt und Umweltschutz bündelt und allen Interessierten zur Verfügung stellt.
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