Lage
Klimakrise/Klimanotstand
Warnstufe Orange!
Laufende Veränderungen
- Umgang mit der Lage
- Notwendige Anpassungen
- Sonnenaktivitäten
- Menschlicher Einfluss
- Meeresspiegelanstiegsverwirrungen
- Wetterkapriolen
- Mögliche und wahrscheinliche Auswirkungen Saison 2026
Zu 1. Umgang mit der Lage:
https://klimareporter.de/erdsystem/kaskade-der-kipppunkte
Es ist für Jeden nicht leicht epische Zeitumbrüche mit dramatischen Auswirkungen wahrzunehmen, anzunehmen und ins eigene Leben zu lassen.
Die Möglichkeit wegzusehen ist so lange gegeben, wie die eigenen Belange nicht hart genug betroffen sind.
https://www.nature.com/articles/d41586-026-00544-6
Die allermeisten Erfahrungen der Menschheit mit solchen Lagen an Krisen, Katastrophen und auch Untergängen von Zivilisationen, zeigen allerdings, dass frühzeitiges reagieren und anpassen zwar der schwerere Weg ist, aber oft genug vieles zu vermeiden geholfen hat.
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2026-03/klimawandel-erderwaermung-studie-klimakrise-geophysical-research-letters
Für die, die Verantwortung tragen und übernehmen wollen ist es wichtig die Lage frühzeitig und damit rechtzeitig real zu erfassen und damit die Möglichkeiten zu erkennen, die sich bieten und diese zu nutzen. Somit fällt das Gefühl des Kontrollverlustes weg. Hoffnung ist möglich.
Es wird schon seit Jahren daran geforscht und gearbeitet, wie psychologisch mit einer so bedeutenden Zeit umzugehen ist. Auch diese Ergebnisse und Handlungsanweisungen werden hier gesammelt und zur Verfügung gestellt.
Deshalb aufschauen, die eigene Bedeutung wahrnehmen und die sich stellenden Aufgaben annehmen.
Zu 2. Notwendige Anpassungen
Aufrecht durchatmen, sich orientieren und der Lage entsprechend Maßnahmen ergreifen. Anzufangen ist die einzige Option. Klar und ruhig bleiben, immer weitere Informationen einholen, dies sicherstellen und einen Plan machen. Mitschreiben und andere Einbinden, wie bei allen Notfallübungen geübt, führt zu zielführenden Handlungen mit verbessernden Ergebnissen.
Dranbleiben und nicht nachlassen, aber auch gezielt Pausen einlegen!
Mitwirkung und Unterstützung suchen, sauber nach guter Seemannsart, kameradschaftlich kommunizieren, Beratung suchen und annehmen, Absprachen treffen und konkret und verlässlich bleiben.
Jeglicher weitere selbstverursachter Vertrauensverlust führt zu eigenen Nachteilen.
Halten Sie sich von Leuten die Lamentieren und mit den Fingern auf andere zeigen, die unzuverlässig sind, deren Interessen schon offensichtlich hauptsächlich im Eigennutz liegen fern. Retten Sie die, die Sie retten können und werden.
Charakter und Vertrauenswürdigkeit werden zu den härtesten Währungen.
Vorlagen des Portal Maritim zur schrittweisen Anpassung, Erhaltung und Entwicklung der eigenen Resilienz. Gilt auch für Gruppen, Crews und Unternehmen. Bitte anfragen beim Portal Maritim.
https://portalmaritim.de/kontakt/
Zu 3. Sonnenaktivitäten
Sie sind nicht der Hauptgrund für die Erderwärmung, das wird hier klar und deutlich gesagt.
Und wenn auch natürliche Vorgänge immer wieder für klimatische Veränderungen gesorgt haben und dies auch weiterhin tun werden, haben wir als Menschen überhaupt kein Recht in diesem System herumzufummeln, von dem wir heute grade eine Ahnung bekommen, wie gewaltig und gleichzeitig aufs Feinste ausgewogen, unser Raumschiff Erde funktioniert.
Somit ist die Verbrennung von Kohlenstoffen, die in Milliarden von Jahren, von den Gewalten der Natur, aus einer für uns hochgiftigen Atmosphäre in die Erdschichten eingelagert wurden, ’ne ganz dämliche Idee.
Hinzu kommen die Auswirkungen der Erwärmung, wenn relativ frischen CO₂ Lager das Brennen anfangen.
CO₂ Immissionen unterirdisch Feuer:
https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.adw5226
Dennoch ist schon das Interesse aus der Astronavigation für die Vorgänge außerhalb der Erde ein weiterer Weg, das Gesamtsystem etwas besser zu verstehen und mit den Auswirkungen ggf. auch früh genug umzugehen.
So ist für die beiden Jahre 2026 und 2027 mit einer weiterhin aktiven Sonnenphase zu rechnen. Dies führt dann mit vielen weiteren Faktoren, zu den verschiedensten Phänomen, wie verstärktes Auftreten des El Niño und einer weiteren Steigerung der Erwärmung.
Sonnenzyklen und Antarktis
https://www.nature.com/articles/s41467-025-67781-7
Sonnenaktivität 2026 2027
https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1029/2025JA034977
Zu 4. Menschlicher Einfluss
Da wir Menschen nicht die schlauesten sind und auch nicht die Krönung der Schöpfung, das haben wir ja eindeutig widerlegt, sollten wir uns selbst als Problem für das einzigartige Leben im Universum erkennen und verstehen.
Zudem sind wir einfach auch zu viele.
Diese Kombination macht uns zu einer Naturgewalt, zu einer parasitären, die Ihren Wirt umzubringen gesucht.
Wir haben also zwei Ansätze, welche uns zu denken geben.
Verbesserung der Bildung und der Bewusstwerdung wer und was wir sind und was wir möglicherweise sein könnten oder sollten.
Und, dass wir uns einfach nicht so hemmungslos und selbstverliebt vermehren und den Wirt nicht so großflächig als Krankheit befallen.
https://www.nature.com/articles/d41586-026-00745-z?utm_source=Live+Audience&utm_campaign=366c08b912-nature-briefing-daily-20260309&utm_medium=email&utm_term=0_-33f35e09ea-501072177
Es ist die Zeit mal nachzudenken, darüber, was schon oft geschrieben und überliefert wurde, dass wir mehrfach gewarnt worden sind, nicht so zu werden, wie wir heute sind.
Wachstum! Wachstum! Wachstum! Immer weiter und weiter sind wir getrieben worden und haben zu wenig Pause gemacht, um uns umzuschauen.
https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/klimaschutz-kostet-neue-berechnungen-zeigen-jedoch-wie-teuer-es-wird-wenn-wir-auf-ihn-verzichten/ar-AA1X8RiP?ocid=msedgntp&pc=HCTS&cvid=69a1a8fdc9344039b73f9529e20f8c88&ei=101
Für Veränderungen steht hier heute kein "immer weiter so", sondern das Innehalten und Reflektieren und der Gedanke, dass es gut möglich und sehr wahrscheinlich ist, dass wir uns auf einem falschen Weg befinden und einfach zurück zur nächsten Abzweigung mit Sicht auf einen sicheren Pfad zurückkehren.
Kindische Einstellung verzogener Leute wirken leider immer noch als Vorbild.
https://www.msn.com/de-de/unterhaltung/kino/oscars-2026-promis-hinterlassen-dolby-theatre-verm%C3%BCllt/ar-AA1YQeAY?ocid=msedgdhp&pc=HCTS&cvid=69ba77c22dd7491987b3f41d24676d11&ei=69
Hierzu beschreiben wir in der Folge, wie wir das gemeinsam angehen und schaffen können und was wir alle davon haben.
Das ist eine Forderung als Konsequenz aus den EU-Vorgaben und Bundesgesetzen. Eine gesellschaftliche Gesamtaufgabe.
Zu 5. Meeresspiegelanstiegsverwirrungen
Schon auf der Extremwetterkonferenz, in Hamburg letzten September, eröffnete Professor Mojib Latif aus Kiel, dass wir mit einem stärkeren Meeresspiegel-anstieg rechnen müssen, als es bisher prognostiziert war.
Worauf er sich bezog, war nicht ganz klar.
Wir haben es nicht im Griff und schon gar nicht unter Kontrolle, wie bedauerlicherweise zu oft suggeriert wird.
Unklar sind zu viele Unbekannte.
Wie groß ist die Masse und Menge an Eis in den Permafrostböden auf der Nordhalbkugel um das Nordpolarmeer?
Wie groß ist dieser Anteil unter den Eisschilden von Grönland und der Antarktis?
Wie schnell schmelzen die Eisschilde auf Grönland und in der Antarktis?
Wie viel Wasser aus Oberflächen, kommt aus der Verdürrung der Landflächen, abfließend oder abregnend über den Gewässern letztlich zusammen.
Wie stark ist die Ausdehnung aufgrund des Temperaturanstieges der Wassermassen, die schon in größere Tiefen abgesunken sind und als ozeanissche Strömungen andere Gewässerteile, Schichten und Regionen mit Erwärmen?
etc. etc.
Es werden ständig neue Untersuchungen, mit immer neuen Datensätzen Auswertungen und Feststellungen gemacht, die langsam eröffnen, was wir da ausgelöst haben.
Antarktis
https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.2502076123
https://www.nature.com/articles/s41586-026-10196-1
https://www.nature.com/articles/s41467-026-68949-5
Hintergründe bleiben leider immernoch zu oft unklar und werden zu oft im Unklaren gelassen.
Bis zu 1,5 m verschätzt?
https://klimareporter.de/erdsystem/meeresspiegel-an-kuesten-hoeher-als-bisher-angenommen-wie-konnte-das-passieren
Da wir uns offensichtlich teilweise nicht mal mehr im prognostizierten "Worst Case Scenario" befinden, sondern ausserhalb des Tonnenstrichs, ausserhalb der falschen Fahrwasserseite, um es mal seemännisch zu beschreiben, gibt zu denken, wie stark die Beschleunigung der Veränderungen eigendlich wirklich ist und wo wir damit landen. Konkrete wissenschaftliche Erkenntnisse hierzu gibt es bisher nicht.
Zu 6. Wetterkapriolen
Es ist gut, dass wir Forschen und dranbleiben und so Zusammenhänge erkennen die uns helfen die Lage zu erfassen.
Zusammenhang Arktis und Monsun.
https://spj.science.org/doi/10.34133/olar.0129
Die Prognosen für 2026 und 2027 sehen nicht gut aus. Wir können also nicht von einer Beruhigung der Lage ausgehen, sondern müssen uns auch diese Jahr auf Extremwetterereignisse vorbereiten. Stürme, Starkregen, Flutungen, aber auch längere Dürrephasen sind wieder zu erwarten.
Zu 7. Mögliche und wahrscheinliche Auswirkungen Saison 2026
So geht es erfahrenen Leuten:
https://people.com/family-sails-together-for-eight-years-then-boat-got-stuck-in-ice-exclusive-11910241
Februar 2026 fünft-wärmster Monat
https://climate.copernicus.eu/climate-bulletin
Alles was wir bisher gesehen und erlebt haben, messen und untersuchen konnten, wird wieder passieren. Möglicherweise und wahrscheinlich immer öfter und schneller aufeinander folgend, außer Effekte die an größeren Kräften gebunden sind, wie z.B. die Gezeiten. Deren Höhe und Kraft nimmt einfach nur zu.
Zudem werden Veränderungen auftreten, mit denen wir bisher noch nicht gerechnet haben oder die wir uns auch gar nicht vorstellen können.
Es wird nun nicht gleich zum Weltuntergang kommen.
Dennoch haben wir die kritische Phase erreicht und sozusagen eine Tür unbedacht und abgelenkt durchschritten und einen Raum betreten, der uns großteils unbekannt ist.
Den Lichtschalter haben wir auch noch nicht gefunden.
Deshalb schön langsam, Geschwindigkeit zurücknehmen, Taschenlampen an und Ausgucks besetzen, Manöverrollen anpassen und vorsichtig weiter.
Orientierung wäre gut, gemeinsames abgestimmtes Verhalten hilft und ist als Vorteil zu nutzen.
Mit allem Rechnen und die Geschwindigkeitszunahme der Veränderungen berücksichtigen.
Die noch nutzbare Zeit sinnvoll für Anpassungen und Vorbereitungen nutzen. Frühzeitig bedeutet rechtzeitig.
Es sind weniger Jahre, wie bis vor einem halben Jahr noch angenommen, in denen wir dachten Zeit haben zu überlegen, zu planen, Mittel bereit zu stellen und Maßnahmen umzusetzten. wir kommen nun unter Druck.
Jeder Erderwärmungsanstieg um 0.1 Grad zusätzlich bedeutet mehr negative Veränderungen als bei dem Letzten. Nonlinear ist der Begriff.
Exponentiell die genauere Beschreibung. Ähnlich wie bei der Erbebenskala.
Die maritimen Auswirkungen pro 0,1 Grad Steigerung, die bisher von Bundesbehörden und Instituten etc. vorhergesagt worden sind, zeichen eine drastische bis extreme Krisenentwicklung, die wir eigendlich nicht erleben wollten. Da müssen wir nun alle durch. Ob wir uns das leisten können, die Anpassungen und Vorbereitungen so kurzfristig anzugehen und Umzusetzen ist fraglich. Die Verluste, Schäden und gesellschaftlichen Veränderungen, sollten wir uns jedenfalls nicht zumuten.
https://www.pik-potsdam.de/de/aktuelles/nachrichten/globale-erwaermung-muss-unter-2degc-bleiben-um-risiken-von-kipppunkten-zu-begrenzen
Wir müssen die Erwärmung stoppen, mit allen Mitteln. Und das alle auch jeder für sich.
Kontraproduktives Zanken, dumme Gier und Machtdünkel haben uns erst in diese Lage gebracht.