Internationale maritime NachrichtenImN (Newsletter) Januar 2026
Erscheinen aus wichtigem Anlass etwas früher als gewohnt!
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Inhalt:- Lage Klimakrise
- Manöver "Sturmklarmachen"
- Messe Boot 2026
- Weitere Projekte
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Ein besonnenes Neues Jahr mit ausreichend Fortunewünscht das Portal Maritim allen, die unterwegs sind! Klimakrise heißt Warnfarbe Orange! 2026 ist das Jahr der abschließenden Trainingsmanöver und wird das Jahr für weitere erste fordernde Situationen und Einsätze. |
Copernicus: Global Climate Highlights 2025 Anomalien und Extreme der Oberflächenlufttemperatur im Jahr 2025 (große Karte) sowie in den Jahren 2023 und 2024 (kleinere Karten). Die Farbkategorien beziehen sich auf die Perzentile der Temperaturverteilungen für den Referenzzeitraum 1991–2020. Die Extremkategorien („kälteste“ und „wärmste“) basieren auf Ranglisten für 1979–2025. |
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Lage Klimakrise/Klimanotstand
So, nun ist es schon so weit. Die im Pariser Klimaabkommen anvisierten 1,5 Grad maximal für 2100 sind bereits im Jahr 2025 erreicht! Ja, es gibt noch unterschiedliche Aussagen, die den unterschiedlichen Interessen geschuldet sind. Das Portal Maritim tritt hier für die Verantwortung gegenüber denen ein, die da draußen den schon gestiegenen Herausforderungen entsprechen müssen. Die zwanghaft gierigen Interessen der Verursacher werden hier nicht berücksichtigt. Die Bandbreite (mögliches Fahrwasser) der bisherigen Prognosen ist wissenschaftlich nachgewiesen schmaler geworden. Der untere Temperaturbereich des Fahrwassers, bei dem das Erreichen des 1,5-Grad-Zieles bis 2100 zu vermeiden ist, ist nicht mehr vorhanden. Das Begrenzen der globalen Erwärmung auf ein 2-Grad-Ziel ist mit höherer Wahrscheinlichkeit ebenfalls nicht zu halten. Konservative Einschätzungen der Wissenschaft gehen davon aus, zwischen 2,7 und 3 Grad bis 2100 herauszukommen, was nur gelungen wäre, wenn globale Maßnahmen auf der COP 30 in Brasilien beschlossen worden wären. Da keine ausreichenden Maßnahmen beschlossen wurden, müssen wir auch von dem Prognosebereich ausgehen, der diesen Fehlentscheidungen Rechnung trägt. Wir bewegen uns sozusagen nun auf der linken Fahrwasserseite zu und sind dort schon zu dicht am Tonnenstrich. Wir haben leider viel zu frühzeitig den sicheren grünen Bereich der Lage weit hinter uns gelassen, den gelben Vorwarnbereich unbeeindruckt durchlaufen und flutschen derzeit auch noch beschleunigt in den orangen Gefahrenbereich hinein. Es gilt also derzeit unmissverständlich: Die neue Begrifflichkeit der Wissenschaft lautet Klimakrise/Klimanotstand, was unsere Situation klar und deutlich ausdrückt: Warnstufe Orange. Die deutliche Ansage von uns: "Manöver Manöver" ist kein Witz, keine simple Übung, sondern bedeutet: Warschau! Aufgemerkt, aufgerüttelt und bitte wachwerden! Ausscheiden, mit egal was gerade gemacht wird und alle auf ihre Stationen. Der Warnbericht ist faktisch über den Ticker eingegangen: Der Sturm zieht auf und wird uns nicht verfehlen, nicht an uns vorbeilaufen oder sich sogar noch vorher abschwächen oder auflösen. Es ist noch nicht klar, ob wir morgen oder erst übermorgen betroffen sind. Klar ist, dass insbesondere in den letzten 2 bis 3 Jahren schon zu viele betroffen waren bzw. sind. Wir gehen hier nach guter Seemannschaft davon aus, dass wir mit dem Schlimmsten rechnen und das Beste hoffen. Deshalb unterstützen wir, dass alle mit den Vorbereitungen anzufangen haben. Alles andere ist un-maritime Landeierei oder kriminelles Landrattentum. Wer fahrlässig oder vorsätzlich andere davon abhält, sich auf eine gemeldete Gefahrenlage vorzubereiten, macht sich schuldig. |
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Inwieweit sich die Veränderungen auswirken, ist den meisten noch nicht klar. Was da pro 0,1 Grad weiterer Erwärmung aufkommt und auf uns zukommt, wissen noch weniger. Die, die schon lange unterwegs sind, gut ausgebildet sind und die Veränderungen wahrnehmen, wissen, dass wir schon recht spät dran sind.
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Manöver Sturmklarmachen! Unsere Crew, die Unterstützer und Mitwirkenden haben mit der ersten Version etwas geschaffen, was es so weltweit noch nicht gibt! Endlich ist es möglich, auf einen Blick aufzufassen, wo wir in der Klimakrise höchstwahrscheinlich stehen - auf Basis gesicherter und wissenschaftlicher Studien. Das große Durcheinander der wissenschaftlichen Arbeiten, der Berichte, der Artikel, der Dokumentationen, Youtube-Videos von sehr vielen Akteuren ist einfach zu komplex, um es direkt aufzufassen und sich ein nutzbares Bild zu machen. Wir haben davon einen großen Teil aufgefasst, zusammengestellt, ausgewertet und für alle verständlich dargestellt. Damit ist es jetzt endlich möglich, ohne Verwirrung, Fakes und Blödsinn, die Lage zu erfassen. Hier geht es zu dieser Darstellung https://sturmklarmachen.portalmaritim.de/timeline Bitte schaut einfach mal rein, klickt euch so weit Ihr könnt in die Materie hinein und macht Euch sach- und fachkundig, um Euren Verantwortungen für die Warnstufe Orange nachzukommen. Es ist alles nach den neuesten wissenschaftlichen Forschungsergebnissen erstellt worden, die auch der UN, sowie den Ländern und der Wirtschaft vorliegen und auf der Weltklimakonferenz zur Beschlussfassung vorlagen. Hier wurde sicherheitshalber der Worst-Case-Prognosebereich verwendet. Wenn die Auswirkungen erst später auftreten, ist so wenigstens etwas Zeit gewonnen. Vermeiden lassen sie sich nicht. An den Reduzierungen der katastrophalen Auswirkungen müssen wir weiterhin und jetzt noch härter arbeiten. Es ist eine aktuelle Version und es können kleine Ungenauigkeiten abgebildet sein, doch wir arbeiten ständig mit Hochdruck an der Absicherung und Optimierung der Darstellung durch weiteres Hinzufügen an Daten von gesicherten Quellen. Wir bitten hier um wissenschaftliche Mitwirkung, wie auf der Seite beschrieben, denn alle sollen die nun laufende Lagefeststellung mit absichern. Wir fahren jetzt das Manöver "Lagebesprechung".
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Messe Boot 2026 Düsseldorf im Januar Aufgrund der sich entwickelten Lage, der Vorbereitungen und der vielen Kontakte und Anfragen zu diesem Projekt, haben wir folgende Bitten: - Wir bitten alle, die auf der Boot sind, erstmal bei unseren Vorträgen anwesend zu sein
- Bringt Eure Fragen zu den Vorträgen und der Podiumsdisskussion mit
- Vereinbart Termine mit uns
- Seid aktiv beim Netzwerkern und bei Kooperationen
Das Portal Maritim wird mit unserem Partner Dr. Udo Engelhardt Vorträge am Dienstag, dem 20. und am Mittwoch, dem 21. Januar, jeweils um 11:00 Uhr, auf dem Stand von Delius Klasing, Halle 10, Stand G 18 einen Vortag halten zum Thema Sachstand Klimakrise und zu erwartenden Herausforderungen für die maritime Welt Am Samstag, dem 24. Januar wird beim Blue Innovation Dock in der Halle 10 Stand G 66 an der Podiumsdiskussion -"Inspiring citizen science initiatives"- Dr. Udo Engelhardt für das Portal Maritim teilnehmen. |
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Dr. Udo Engelhardt Marine Ecologist, Climate Impact Researcher & Systems Analyst Chief Scientist @ TCTF Director @ Reefcare International P/L EU-Ambassador |
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Im Vortrag und in der Diskussion werden die Notwendigkeit der Mitwirkung aller und die Wichtigkeit des Zusammenwirkens thematisiert. Insgesamt werden wir zum Sachstand der Klimakrise mit Ihren Aus- und Wechselwirkungen auch auf die Infrastrukturen, die Wirtschaft und den Wassersport sowie der Gesellschaft insgesamt referieren. Ebenso, dass die Beschleunigung der Erderwärmung (mit jedem 0,1 Grad-Schritt) nonlineare Auswirkungen haben wird, welche Auswirkungen das nach wissenschaftlichem Stand sein werden und ab wann mit 1,6 - 1,7 - 1,8 - 1,9 und 2 Grad Erwärmung aufgrund der Beschleunigung zu rechnen ist. Im Anschluss stehen wir Rede und Antwort, um mit Euch zu analysieren, was zu tun ist und wie es zu schaffen ist. Für Fragen und Erörterungen, Anmeldungen stehen wir gerne telefonisch unter 0157 3932 6161 oder unter https://portalmaritim.de/kontakt/ zur Verfügung. |
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Weitere Projekte wie Elbe und Adria, etc.
Selbstverständlich sind, wie zugesagt, die laufenden weiteren Projekte in fortlaufender Bearbeitung. Die Lageerfassung zum Forschungsstand der Klimakrise ist allerdings wichtig, um Förderungen, Unterstützungen und Maßnahmen nicht unnötig zu erbringen und Kräfte nun auf die wichtigsten noch möglichen und wirksamen Maßnahmen zu konzentrieren. Da der Sachstand in allen notwendigen Einzelheiten nun klar darstellbar wird, werden wir an den Kursanpassungen unserer Partner, Kameraden und Interessenten entsprechend wirken. Beispiel Projekt Elbe und Oder: Neueste wissenschaftliche Erhebungen mit Satellitentechnologie zeigen den Stand der Ausdörrung aller Landmassen außer Grönland und der Antarktis auf einem erschreckend extremen Weg. Seit 2002 sind etwa 7.000 Kubikkilometer an Wasser aus den Landmassen in und über die Atmosphäre sowie aus ober- und unterirdischen Gewässern in die Ozeane gelangt. Das entspricht etwa 10 % des bisherigen gesamten Meeresspiegelanstiegs.
Die fehlgelaufenen Planungen und Maßnahmen des Wasserhaushaltes in den schwer betroffenen Regionen Deutschlands haben Ihren Teil dazu beigetragen und diesen Trend Vorschub geleistet. Es sind somit nur noch drastische, aufwendige und teurere Maßnahmen zur Erhaltung der derzeitigen Lage und Wiederbefüllung der Wasserleiter möglich, die schnellst anzugehen und umzusetzen sind. Ein zusätzliches Sondervermögen hierzu ist zwar politisch angedacht, muss allerdings vehement gefordert und nun ständig den notwendigen Maßnahmen entsprechend angepasst werden. Informationen hierzu über Kontakt: https://portalmaritim.de/kontakt/ Projekt Adria Das Projekt bleibt wichtig. Die Erkundungen zur internationalen und interdisziplinären Zusammenarbeit müssen weiter geplant, organisiert und koordiniert umgesetzt werden.
Die Ausrichtungen der mittelfristigen und langfristigen Zielsetzungen können nun mit den Partnern insbesondere vor Ort lageentsprechend vorgenommen werden. Hier zeigt sich, wie wichtig die Lagefeststellung zur Klimalage für alle laufenden und zukünftigen Projekte ist. Wir müssen die zur Verfügung stehenden Mittel eben erheblich genauer einsetzen. Zudem müssen wir davon ausgehen, dass öffentliche Mittel weniger zur Verfügung gestellt werden, da die Herausforderungen für die systemrelevanten Wirtschaftsbereiche Seefahrt und Offshore-Industrie heute bereits nicht mehr zu finanzieren sind. Vielen Dank an alle Mitwirkenden und Unterstützer. Bleibt gesund und munter, fangt mit dem Rödeln an, das Manöver Sturmklarmachen liegt an, pflegt die Kameradschaft, wir werden immer mehr auf uns gestellt sein. Wir sehen uns auf der Boot die Redaktion |
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